BIO

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Pictured as Rigoletto with Michael Ha (Duca), Photo: Volker Beinhorn

BIOGRAFIE

Der niederländische Bariton Peter Bording erhielt Gesangsunterricht von Jan Handerson.

Sein Operndiplom absolvierte er cum laude am Sweelinck Conservatorium Amsterdam und er vollendete sein Studium an der Guildhall School of Music and Drama, London.
Sein Repertoire umfasst sämtliche Gattungen des Musiktheaters.

Auf der Opern-Bühne sang er mit großem Erfolg die Titelpartien in Il barbiere di Siviglia und Pelléas et Mélisande bei den Wiener Festwochen im Theater an der Wien, an der Staatsoper Stuttgart, der Staatsoper Hannover, der Oper Graz, dem Staatstheater Braunschweig, am Aalto-Musiktheater in Essen, bei der Nederlandse Reisopera und im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam.

2015 machte er nach erfolgreichen Auftritten als Werner Egks Peer Gynt, Verdi's Rigoletto und als John Proctor in Robert Wards The Crucible (Hexenjagd) den Einstieg in ein schwereres Repertoire.
Weitere wichtige Partien seines Repertoires sind Marcello (La bohème), Tonio sowie Silvio (Pagliacci), Alfio (Cavalleria rusticana), Germont (La traviata), Malatesta (Don Pasquale), Enrico (Lucia di Lammermoor), Riccardo (I puritani), Valentin (Faust), Albert (Werther) und Ramiro (L’heure espagnole).
Er sang Papageno (Die Zauberflöte) in zahlreichen Inszenierungen, Guglielmo (Così fan tutte), Nardo (La finta giardiniera) und einen aufsehenerregenden Grafen Almaviva in Nicholas Broadhursts Inszenierung von Le nozze di Figaro unter Marc Albrecht.

 

Darüber hinaus widmet er sich der zeitgenössischen Musik. Er kreierte Hauptpartien in Opern von Komponisten wie Peter Eötvös und Michael Jarrell bei Uraufführungen in Lyon, Paris, Genf und der Münchener Biennale.

 

Aufgewachsen mit Operette ist Peter Bording ein sehr gefragter Darsteller der klassischen Partien dieses Repertoires, wie Danilo (Die lustige Witwe), Eisenstein (Die Fledermaus) oder Edwin (Die Csárdásfürstin) und ist ebenso erfolgreich in Musicalklassikern von  Bernstein (West Side Story, Candide), Kern (Show Boat), Lloyd Webber (Cats, Evita, The Phantom of the Opera), Porter (Kiss Me, Kate) oder Sondheim (A Little Night Music).

Er kreierte die Rolle des Antonio in Brigitte Fassbaender und Stephan Kanyars Shylock!

Bachs Passionen, Mahlers Lied von der Erde, Orffs Carmina Burana, sowie andere große Konzertwerke gehören ebenfalls zu seinem vielseitigen Repertoire. Mit dem Christus-Partie in der Matthäus Passion machte er seinen US-Debüt in dem DAR Constitution Hall in Washington DC.

 

Er war und ist an zahlreichen deutschen Opernhäusern und bei Festivals zu Gast, wie z.B. an der Komischen Oper Berlin (Eisenstein, Fred Graham/Kiss Me, Kate, Silvius/Die Perlen der Cleopatra und Bratfisch in der europäischen Erstaufführung von Kálmáns Broadway Musical Marinka), Staatsoper Stuttgart (Pelléas, Papageno, Moralès), der Staatsoper Hannover (Pelléas, Danilo, Silvio), der Deutschen Oper am Rhein (Danilo), am Nationaltheater Mannheim (Papageno, Melot), an der Oper Frankfurt (Marullo), dem Richard-Strauss-Festival (Da-ud/Die Ägyptische Helena), der Münchener Biennale (Uraufführung Ramanujan), den Theatern in Dortmund, Bonn, Wiesbaden, Gießen, Koblenz, Bielefeld, Schwerin, Bremen, Wuppertal und an vielen anderen mehr.

Außerdem war er als erster lyrischer Bariton den Staatstheatern in Braunschweig und Darmstadt sowie dem renommierten Aalto-Musiktheater in Essen verbunden.

Internationale Verpflichtungen führten ihn zu den Bregenzer Festspielen in Kurt Weills Der Protagonist und Royal Palace, den Wiener Festwochen als Pelléas, an l’Opéra comique Paris und l’Opéra national de Lyon (Uraufführung Lady Sarashina), Grand Théâtre de Genève (Uraufführung Galilée), das Tokyo Metropolitan Theatre (Eisenstein, Danilo), das Theater Basel (Papageno), die Staatsoper Budapest (Melot), Teatr Wielki - Polnische Nationaloper Warschau (Lady Sarashina), Nederlandse Reisopera (Figaro, Papageno, Cecil/Maria Stuarda, Maximilian/Candide, Merkur/Orpheus in der Unterwelt) sowie auf die Opern- und Konzertbühnen von Amsterdam, Brüssel, Antwerpen, Köln, Innsbruck, Luzern, Madrid, Barcelona, Lissabon, Kanazawa und Washington DC.

 

Er sang unter Dirigenten wie Adam Fischer, Lothar Zagrosek, Marc Albrecht, Stefan Soltesz, Yakov Kreizberg, Mstislav Rostropovitsch, Carlo Franci, Phillipe Auguin, Peter Eotvös, Helmuth Rilling, Koen Schoots, Peter Falk und arbeitete mit zahlreichen führenden Regisseuren, sowie Barry Kosky, Dietrich W. Hilsdorf, Johannes Schaaf, Nicolas Brieger, Elmar Gehlen, Michael Sturminger, Georg Schmiedleitner, Hugh Hudson, Ushio Amagatsu, Guy Joosten und Frank Van Laecke. 

2017/’18 gab er sein Debüt an der Opéra Bastille in Paris in Die lustige Witwe und in gleich zwei Rollen am Opernhaus des Theaters Magdeburg, in der Titelpartie von Von Einems Dantons Tod und als Scarpia in Puccini's Tosca. In der Wiederaufnahme war er weiterhin als Silvius in Die Perlen der Cleopatra an der Komischen Oper Berlin zu sehen sowie als Danilo in einer Neuproduktion der Lustigen Witwe am Theater Erfurt.
Außerdem moderierte und sang die Konzertreihe Musical meets Opera des Philhamonischen Orchesters Rotterdam in De Doelen in Rotterdam.

 

Während der Spielzeit 2018/’19 singt Peter Bording den Eisenstein in einer Neuproduktion der Fledermaus am Theater Freiburg, den Danilo konzertant am Staatstheater Braunschweig und den Tonio in einer Freiluftproduktion von Pagliacci in Castelfrenato.

Bei den Eutiner Festspielen wird er zu erleben sein als Fred Graham in einer Neuproduktion von Kiss Me, Kate.

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